Newsletter Juli 2018

Eine beef.ch zum Verlieben

beef_LaVueDesAlpes_web (20).jpg

An der beef.ch kann man sich verlieben – so passiert der OK-Präsidentin der beef.ch La Vue-des-Alpes. Oder man kann sich in die beef.ch verlieben: in die attraktiven Standorte, die herzigen Mutterkuhkälber, das vielseitige Programm. Noch zu wenige Gründe? Dann lesen Sie, wie wichtig die Mutterkuhhaltung für die Schweiz ist oder warum Sie wieder einmal in ein Sandwich mit Rindfleisch beissen sollten. Oder verlieben Sie sich ganz einfach in die Kuhrasse, welche wir Ihnen in diesem Newsletter vorstellen.

#news0718-art1

Rundum die beef.ch

Von Wanderweg oder Rodelbahn den Blick in die Alpen geniessen

Wenn das Wetter mitspielt, geniesst man vom Austragungsort der beef.ch La Vue-des-Alpes einen traumhaften Blick in die Alpen. Von der Passhöhe gibt es verschiedene Möglichkeiten für Panoramawanderungen. Eine Rundwanderung zum Tête-de-Ran bietet sich an (mit Varianten von eineinhalb bis rund zweidreiviertel Stunden) oder für ganz Sportliche die Etappe 9 des Jura-Höhenwegs, welche knapp sieben Stunden dauert. Eine Rast in Les Gümmenen, bei den Gastgebern der beef.ch, liegt nahe.

beef vue des alpes.jpg

Oder sind Sie eher für etwas Fun und Geschwindigkeit zu begeistern? Nur 20 Gehminuten vom Restaurant Les Gümmenen entfernt, können Sie sich auf der 700 Meter langen Sommer-Rodelbahn den Fahrtwind um die Nase wehen lassen.

#news0718-art2

Stallgespräch

Liebe auf den ersten Blick an der beef.ch

Die beef.ch La Vue-des-Alpes findet am Sonntag, 5. August auf Les Gümmenen statt. Was hat dich, Brigitte, motiviert, das OK-Präsidium zu übernehmen?

Ich habe mehrere Jahre sehr gerne für Mutterkuh Schweiz gearbeitet und die Anliegen der beef.ch sind mir auch heute noch wichtig. Da ich die entsprechenden Zeitressourcen aufbringen kann, habe ich begeistert zugesagt, meine Erfahrungen für diese Veranstaltung einzusetzen. Ausserdem verbinde ich mit der beef.ch ganz besondere Erinnerungen.

Welche Erinnerungen denn?

1992 verbrachte ich nach meiner Lehre sechs Monate im Welschland, genauer gesagt in Engollon, einem kleinen Bauerndorf im Neuenburger Jura. Die Zeit dort war für mich nicht nur einfach. Ich litt unter Heimweh und war froh, als die sechs Monate vorbei waren und ich wieder nach Hause konnte.

2011 war ich dann in Cernier an der beef’11 am Informationsstand von Mutterkuh Schweiz im Einsatz. Beim Abendanlass habe ich Martial kennengelernt. Er sprach kein Wort Deutsch und ich konnte kaum Französisch. Trotzdem hat es gefunkt, quasi Liebe auf den ersten Blick. Später hat sich herausgestellt, dass er aus Engollon stammt. In meinem sechsmonatigen Aufenthalt waren wir uns nie begegnet, heute sind wir verheiratet und leben in Engollon. Niemals hätte ich mir während meines Welschlandaufenthaltes träumen lassen, dass ich jemals wieder hier landen würde. Aber wo die Liebe hinfällt…

beef_LaVueDesAlpes_web (19).jpg

An der beef.ch kann man sich also verlieben. In was kann man sich denn an der beef.ch La Vue-des Alpes verlieben?

Oh da gibt es viel, zum Beispiel die Mutterkühe mit ihren herzigen Kälbchen oder die Tiere im Streichelzoo. Oder die schöne Gegend mit der Aussicht auf die Alpen, welche sich im Sommer für Wanderungen auf dem Hochplateau und im Winter für Schneeschuhtouren oder zum Langlaufen anbietet. Und da ist natürlich auch noch der Berggasthof Les Gümmenen, wo Loredana und Hubert Germann-Viscardi ganzjährig Tessiner- und andere Spezialitäten servieren und wo der Abendanlass mit Nachtessen und musikalischer Umrahmung stattfinden wird – meine Geschichte könnte sich also wiederholen.

Auf was freust Du Dich besonders?

Mir ist es wichtig, den Konsumenten und Konsumentinnen die Mutterkühe in ihrer Rassenvielfalt und mit ihren Eigenheiten näher zu bringen. Die Rassenpräsentationen und die Vorführung eines Muniflüsterers zeigen auf eindrückliche Weise das Verhalten der Tiere auf der Weide, wenn sie zum Beispiel durch Wanderer mit Hund oder durch Velofahrer gestört werden. Ich bin stolz, dass wir neben Lama-Trekking und Maultierreiten auch Workshops für interessierte Kinder anbieten und so viel Wissenswertes vermitteln können.

Last but not least geniesse ich es, mich nach vielen Jahren wieder in Mutterkuh-Kreisen zu bewegen und möglicherweise sogar mit meinem Mann in Erinnerungen zu schwelgen.

Brigitte Stauffer.jpg

Brigitte Stauffer-Bieri ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann Martial in Engollon, im Neuenburger Jura. Sie arbeitete 8 Jahre für Mutterkuh Schweiz. Martial ist Landwirt und führt zusammen mit zwei anderen Landwirten eine Betriebsgemeinschaft mit Mutterkuhhaltung, Milchwirtschaft und Ackerbau. Brigitte arbeitet in einem 50 % Pensum im Büro bei der Schwab-Guillod AG, dem grössten Gemüsevermarkter im Berner Seeland.


#news0718-art3

Wiedergekäut

Für Sie gelesen: "Die Schweiz, ein unbekanntes Land"

Grasland.png

Was für ein Bild haben Sie von der Schweiz? Ist die Schweiz ein Grasland oder nicht? Lesen Sie hier, welcher Teil der Landesfläche als Grasland bewirtschaftet wird und was geschehen würde, wenn in der Schweiz kein Fleisch aus Gras mehr produziert würde.

#news0718-art4

Kuhleben

Wo die Liebe hinfällt

Stier Amor.png

Unser Sohn Merlin war von klein auf immer im Stall dabei. Als Baby und Kleinkind im Kinderwagen, später dann auch auf zuerst wackligen, dann immer sichereren Füssen. Natürlich wollte er helfen. Am besten ging das im Futtertenn, wo er den Kühen aus einem Eimerchen ein paar Getreidewürfel füttern durfte. Auch unser Angus-Stier Amor stand dann oft an seinem Platz am Fressgitter und bekam immer mal wieder die eine oder andere Handvoll Getreidewürfel.

Amor ist ein grosser Zuchtstier. Er ist eigentlich ganz umgänglich, aber am Kopf darf ich ihn nicht anfassen. Das mag er gar nicht, sondern macht ihn eher wütend.

Merlin ist mittlerweile schon zwei Jahre alt und kann entsprechend auch reden. Vor kurzem haben wir festgestellt, dass Amor sofort ans Fressgitter an seinen Platz kommt, sobald er die Stimme des kleinen Jungen im Futtertenn hört. Natürlich bekommt Amor dann ein paar Getreidewürfel. Doch das Unglaubliche ist, dass der Stier anscheinend nicht nur deswegen an seinen Platz kommt. Nein, er lässt sich doch tatsächlich von diesem kleinen Dreikäsehoch den Kopf kraulen. Seelenruhig steht der grosse Stier da und geniesst die Streicheleinheiten von Merlin. Von mir lässt er sich auch heute noch nicht am Kopf anfassen. Was er wohl in dem Jungen sieht? Oder hat er sich einfach in ihn verliebt?

#news0718-art5

Rassig

Pinzgauer - zugstarke Österreicher

Ein Grossteil von Ihnen denkt beim Namen Pinzgauer wohl eher an ein Militärfahrzeug als an Kühe. Die Rinderrasse aus dem Raum Salzburg hat mit dem Gefährt nicht nur die österreichische Herkunft gemeinsam, sondern auch die Robustheit und Geländegängigkeit.

Zu Zeiten der österreichisch-ungarischen kaiserlichen und königlichen Monarchie im 19. Jahrhundert waren die Pinzgauer in Österreich und den umliegenden Ländern sehr verbreitet. Sie wurden vor allem als äusserst starke Zugtiere eingesetzt, waren sie doch deutlich günstiger zu halten als Pferde, welche bei Bedarf erst noch vom Militär konfisziert wurden.

Pinzgauer.png

Aus dem Jahr 1893 ist dokumentiert, dass ein Pinzgauer Ochsengespann bei einem Wettziehen in München mehr als 10 Tonnen – das Fünffache seines Körpergewichts! – zog. Mit der Zunahme der Traktoren nach dem zweiten Weltkrieg sank die Nachfrage nach den Pinzgauern als Zugtiere. Dank der guten Fleischqualität bewährt sich die Rasse jedoch ausgezeichnet in der Mutterkuhhaltung.





Die kastanienbraunen Tiere mit der charakteristischen, weissen Rücken- und Bauchblesse eignen sich sehr gut für die Mutterkuhhaltung.

(Quellen: Das andere Kuhbuch, Michael Brackmann und www.mutterkuh.ch)

#news0718-art6

Schon gewusst?

Eigentlich gehört in ein echtes Sandwich Rindfleisch

Wer kennt es nicht, das Sandwich? Heute gibt es sie in allen Varianten an jeder Ecke zu kaufen: Von Auberginen bis Ziegenkäse kann man in Weiss- oder Vollkornbrötchen alles haben. Ursprünglich war ein Sandwich jedoch mit Rindfleisch belegt.

Sandwich 1.png

Der Legende nach soll Graf John Montagu, vierter Graf von Sandwich (1718-1792), das Sandwich erfunden haben. Geschichtsschreiber streiten darüber, ob dies bei einem geselligen Kartenspiel oder bei der Arbeit am Schreibtisch geschah. Anscheinend wollte er jedoch seine Tätigkeit nicht einmal zum Essen unterbrechen und so wies er der Überlieferung nach seinen Butler an, ihm eine zwischen zwei geröstete Brötchenhälften gelegte Scheibe Rindfleisch zuzubereiten. Das neue Gericht kam damals in London unter dem Namen des Grafen sehr in Mode, alle wollten dasselbe bestellen „wie Sandwich“.

Haben auch Sie wieder mal Lust auf ein „echtes Sandwich“? Hier finden Sie ein Rezept.

(Quellen: https://gfds.de und www.spiegel.de)

#news0718-art7

Lust auf beef?

Natura-Beef-Sandwich - es muss nicht immer ein teures Steak sein

Siedfleisch Carpaccio für Sandwich.png

Heute schlagen wir Ihnen ein Rezept für ein Zmittag zu Hause oder unterwegs vor. Teuer ist es auch nicht, trotz Qualitätsfleisch vom Natura-Beef. Hier geht's zum Rezept.





(Bild: "Mehr als Filet und Steak")

#news0718-art8

Herumgekalbere

Wie viele Kühe und Kälber siehst Du?

Herumgekalbere Suchbild.png

Hier geht's zur Druckversion.






(Quelle: https://de.1jux.net/20696)


Gefällt Ihnen dieser Newsletter? Bitte leiten Sie ihn an Freunde und Bekannte weiter und teilen Sie ihn auf Facebook.
Sie haben diesen Newsletter noch nicht abonniert? Holen Sie dies hier nach.

E-Mail*

Herausgeber: Beef Event / Mutterkuh Schweiz, Stapferstrasse 2, 5201 Brugg

www.beef.ch/ www.mutterkuh.ch


Presenting Sponsoren

Qualitätsmarken