News Dezember 2017

Wissen wie die Kuh läuft

Mit diesem Newsletter sind Sie ab sofort immer auf dem Laufenden rund um beef.ch, artgerechte Tierhaltung, nachhaltig produziertes Rindfleisch aus Mutterkuhhaltung...

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... damit Sie wissen, wo und wie die Kuh läuft.

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beef.ch 2018 - Erleben Sie einen unvergesslichen Tag

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  • Agno TI, 10.-12. März
  • Naturpark Diemtigtal BE, 15.-17. Juni
  • Les Gümmenen / La Vue-des-Alpes NE 4.-5. August
  • Im Guldenthal / Ramiswil SO, 24.-26. August
  • Wil SG, 1.-2. September


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…bestaunen Sie die Vielfalt der Kuhrassen, erleben Sie Tiere hautnah, geniessen Sie leckere Spezialitäten vom Rind, spielen Sie mit, seien Sie dabei!

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Wofür steht eigentlich beef.ch?

Mutterkühe erleben, Qualitätsfleisch geniessen, ins Gespräch kommen

Die beef.ch ist ein Projekt von Mutterkuh Schweiz, der schweizerischen Vereinigung der Mutterkuhhalter und Fleischrinderzüchter. Mutterkuh Schweiz hat über 5000 Mitglieder mit insgesamt rund 90'000 Mutterkühen. Sie führt als vom Bund anerkannte Zuchtorganisation das Fleischrinderherdebuch für 34 verschiedene Rassen. Über die Markenprogramme Natura-Beef, Natura-Veal und SwissPrimGourmet vermarktet Mutterkuh Schweiz vorzügliches Rindfleisch aus der Mutterkuhhaltung.

Im Auftrag von Mutterkuh Schweiz führt der Verein Beef Event jährlich mehrere beef.ch-Veranstaltungen durch, mit dem Ziel, den Dialog zwischen Stadt und Land zu stärken und den Konsumenten die Schweizer Landwirtschaft und insbesondere die Mutterkuhhaltung mit ihren Qualitätsprodukten näher zu bringen.

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beef.ch will eine Plattform sein, um mit Kühen, Kälbern und ihren Besitzern in Kontakt zu kommen.

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Stallgespräch

Johnny Cairoli freut sich auf die erste beef.ch im Tessin

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Seit Herbst 2017 führt Johnny Cairoli den Betrieb in Cabbio im Valle di Muggio zusammen mit seiner Frau Lorenza. Auch sein Sohn Matteo und die Mutter Ornella helfen mit, um die 15 Mutterkühe mit Kälbern, 2 Rinder, 10 Esel, 2 Schweine und das Geflügel zu versorgen. Die Familie bewirtschaftet rund 34.5 ha Fläche, vor allem Wiesen und Weiden.

Johnny Cairoli ist OK-Präsident für die beef.ch in Agno, welche im März stattfinden wird. Wir haben ihn zu seiner Motivation interviewt.

Johnny, warum organisierst du die erste beef.ch im Tessin?

Johnny Cairoli: Ich möchte die beef.ch gerne auch im Tessin bekannt machen. Sie wird zusammen mit der „Fiera di San Provino" stattfinden, einem traditionellen Volksfest in Agno.

Welches ist deine persönliche Botschaft, welche du mit der beef.ch vermitteln möchtest?

JC: Ich möchte den Konsumenten und Konsumentinnen die Bedeutung der Bauern in Erinnerung rufen. Oftmals geht vergessen, dass man nicht einfach nur ein Produkt kauft. Wenn man Fleisch von hier kauft, kauft man auch die Energie und die Leidenschaft, welche wir Tierhalter und Landwirte Tag für Tag in unsere Arbeit stecken.

Werden Tiere von deinem Betrieb an der beef.ch zu sehen sein?

JC: Ja, ich werde eine meiner Grauvieh-Kühe mit ihrem Kalb ausstellen.

Auf was freust Du dich besonders?

JC: Für mich ist die beef.ch eine einmalige Gelegenheit, um mit der nicht-landwirtschaftlichen Bevölkerung ins Gespräch zu kommen. Ich hoffe sehr, dass sich viele Leute die Zeit nehmen, um unsere Fleischspezialitäten zu degustieren und uns Mutterkuhhalter kennenzulernen.

Lesen Sie im nächsten Newsletter, nach welchem Rezept in der Familie Cairoli ein Natura-Beef-Schmorbraten zubereitet wird.

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Wiedergekäut

Für Sie gelesen: „Angeklagt: Kuh, Schaf und Geiss“ – warum die Kuh doch keine Klimasünderin ist

Immer wieder hört man in den Medien, dass Kühe einen zu hohen Methanausstoss haben. Doch ist Fleisch aus Mutterkuhhaltung nicht gerade das Sinnvollste in einem Grasland wie der Schweiz? Nur die Wiederkäuer können Wiesen, Weiden und Alpweiden für uns veredeln. Lesen Sie im Artikel von Bettina Dyttrich, für welchen Sie den Medienpreis 2017 des Schweizer Bauernverbandes erhalten hat, warum die Kuh doch keine Klimasünderin ist. Zum Artikel "Angeklagt: Kuh, Schaf und Geiss"

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Nur Wiederkäuer wie die Mutterkuh können für uns Menschen das Gras zu einem wertvollen Nahrungsmittel veredeln.

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Kuhleben

Wenn die Wintersonne aufs Fell scheint

Seit einigen Wochen können die Mutterkühe nicht mehr auf die Weide. Es wächst nichts mehr wegen der kalten Temperaturen. So haben wir nun auf die Winterfütterung umgestellt. An der Futterkrippe können sich die Tiere jederzeit mit Heu und siliertem Gras bedienen. Beides haben wir im Laufe des Sommers auf unseren Wiesen geerntet.

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Im Laufstall entscheiden die Tiere selbst, wo sie sich gerade aufhalten wollen. Wenn die Kühe an der Futterkrippe genug Futter verschlungen haben, gehen sie gerne nach draussen in den Laufhof zum Wiederkäuen. Sie haben sich ein Winterfell zugelegt, so machen ihnen Kälte und auch Schnee nichts aus. Überhaupt sind den Kühen Temperaturen zwischen minus 5 und plus 10 Grad am liebsten. Trotzdem geniessen sie es sichtlich, sich die Strahlen der Wintersonne auf das Fell scheinen zu lassen.

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Rassig

Gibt es eine Schweizer Mutterkuh?

Eine Schweiz ohne Kühe – das ist unvorstellbar. Kühe gehören zur Schweizer Landwirtschaft und prägen das Landschaftsbild wie kein anderes Tier. Rund 700'000 Kühe gibt es in der Schweiz und nochmals so viele Kälber, Stiere, Rinder,.... Das heisst, es gibt fast 1.4 Millionen Rindviecher in der Schweiz. Nur ein kleiner Teil davon, nämlich rund 90'000 Kühe, sind Mutterkühe. Die Vielfalt bei den Rassen ist jedoch bei den Mutterkühen bedeutend grösser: 34 Rassen werden im Fleischrinderherdebuch von Mutterkuh Schweiz betreut. Bei den Milchkühen machen drei Rassen 98 % des gesamten Bestandes aus.

Fünf Mutterkuhrassen haben Schweizer Herkunft. Alle haben ihren Ursprung in Tieren der „Dreinutzung“, sie wurden nämlich früher als Arbeitstiere und Lieferanten für Milch und Fleisch gehalten. Das Zuchtziel ist weiterhin eine möglichst gute Zweinutzungskuh mit guter Fleisch- und Milchleistung aus Gras.

Zwei Rassen stellen wir Ihnen heute vor. Lesen Sie dann im nächsten Newsletter, welches die Nachfahren der ersten Rinder in der Schweiz sind und welche Kuh wegen ihrer guten Fleischleistung die Welt erobert hat.

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Braunvieh* – Schweizer Exportschlager

Die Braune oder „Braunvieh“ hat ihren Ursprung in der Zentralschweiz. Die harten Umwelt- und Haltungsbedingungen im Alpenraum prägten das Braunvieh zu einer robusten Viehrasse, die auch im Ausland unter anderem wegen ihrer gehaltvollen Milch begehrt und geschätzt wurde. Schon vor Jahrhunderten wurden Tiere in die angrenzenden Alpenländer und ab 1869 sogar in die USA und andere Länder weltweit exportiert.

*hier gehört auch das „Schweizer Original Braunvieh“ (OB & ROB) dazu. Brown Swiss sind die auf Milchleistung gezüchteten Schwestern innerhalb der Rassensektion Braunvieh.

(Bild: J. Brütsch)

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Grauvieh – Schweizer Kuh mit Migrationshintergrund?

Das Grauvieh stammt aus den Zentralalpen, nämlich der Schweiz und dem Nord- und Südtirol. Ab 1920 wurde die Rasse in der Schweiz durch das milchleistungsbetontere Braunvieh verdrängt. Im Tirol blieb sie jedoch erhalten und konnte so ab den 80er Jahren wieder verstärkt in der Schweiz angesiedelt werden. Die Rasse zeichnet sich auch heute noch durch Robustheit und Widerstandsfähigkeit aus.

(Bild: B. und P. Schöpfer)

(Quellen und weitere Informationen unter www.mutterkuh.ch, www.braunvieh-mutterkuh.ch, www.braunvieh.ch, www.grauvieh-schweiz.ch und www.prospecierara.ch)

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Schon gewusst?

Am Knochen gereift oder „dry aged“ – ein traditionelles Verfahren kommt wieder in Mode

Standen Sie auch schon vor dem Fleischreifeschrank und haben die Delikatessen darin bestaunt? Jedes Fleisch muss reifen, insbesondere aber Rindfleisch. Nur so können sich Zartheit und Geschmack optimal entwickeln.

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Seit in den 60er Jahren das Vakuumieren von Nahrungsmitteln aufkam, ist vor allem die Fleischreifung in der Verpackung – also unter Luftabschluss – gebräuchlich. In letzter Zeit liegt nun aber „am Knochen gereiftes“ oder „dry aged“ Fleisch im Trend. Bei diesem Verfahren lässt man Rindfleisch während 2-5 Wochen an der Luft trocknen. Allerdings muss auch diese Luft kontrolliert sein bezüglich Temperatur und Feuchtigkeit, damit das gewünschte Ergebnis erzielt wird. Durch die Trocknung entsteht ein Gewichtsverlust, ausserdem ist das Verfahren arbeits- und platzaufwändiger als Vakuumieren. Dies führt zu den deutlichen Preisunterschieden auf dem Markt.

Welches Fleisch ist besser? Das ist und bleibt wohl Geschmacksache. Es gibt Personen, die schwören auf das spezielle nussige und intensive Aroma des dry aged beef, andere tun sich eher schwer damit. Probieren Sie aus, welches Fleisch Ihnen entspricht!

Lesen Sie auch die wissenschaftliche Gegenüberstellung der Verfahren von Pierre-Alain Dufey.

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Lust auf beef?

Unser Tipp für Ihr nächstes Essen: Szegediner Gulasch

Wissen Sie schon, was Sie heute Abend kochen wollen? Wie wäre es mit Szegediner Gulasch? Hier geht's zum Rezept.


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Herausgeber: Beef Event / Mutterkuh Schweiz, Stapferstrasse 2, 5201 Brugg

www.beef.ch / www.mutterkuh.ch


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