Newsletter Dezember 2019

beef.ch wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

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In unseren Breiten gehört zu Weihnachten oft eine Krippe mit Ochs und Esel. Warum das so ist, erfahren Sie in diesem Newsletter. Aber vielleicht war es ja auch ganz anders?

Nehmen Sie sich Zeit, wieder einmal ein traditionelles Menu mit nicht alltäglichen Fleischstücken zu kochen und ziehen Sie zusammen mit dem Präsidenten von Beef Event Bilanz, bevor beef.ch an Ostern in die nächste Runde geht. 

Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame Lektüre, besinnliche Festtage und einen guten Rutsch – auf bald wieder bei beef.ch!  

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Rund um die beef.ch

beef.ch bald mit neuer Webseite und neuem Tourenplan

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Auch im 2020 steht bei beef.ch wieder eine Tour de Suisse an: Im Frühling startet die beef.ch-Saison im Wallis, dann folgen eine Veranstaltung im Berner Jura sowie die grosse dreitätige Zentrums-beef in Winterthur, bis sie schliesslich Ende Herbst in Landquart ankommt. Informationen zu den einzelnen Events finden Sie in Bälde auf der ganz neu gestalteten Website. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an den Events im 2020 und auf der neuen Website!

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Beefgeflüster von Thomas Butz, Präsident von Beef Event

Thomas Butz hat bereits mehr als dreissig beef’s besucht!

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Thomas, du bist nun seit vier Jahren Präsident von Beef Event. An wie vielen beef‘s warst du selbst aktiv dabei oder zu Besuch? 

Thomas Butz (TB): Seit dem Jahr 2000 bin ich mit Ausnahme von zwei, drei Veranstaltungen an allen beef’s gewesen. 2000 in Chur war ich zum ersten Mal dabei, eine meiner Charolais-Kühe war in der Tierausstellung zu sehen. Dann war ich oft als Besucher an den Veranstaltungen und natürlich 2008 und 2018 als Mitglied des Organisationskomitees für die beef.ch in Wil. 

Welche beef.ch hat dir bisher am besten gefallen? Warum?

TB: Die zehntägigen Veranstaltungen auf dem Pfannenstiel, die bis 2013 regelmässig stattfanden, waren für mich die besten. Hier konnten wir die Tiere auf Weiden zeigen, dort, wo sie hingehören. Zudem war das Programm mit Konzerten und anderen Veranstaltungen immer sehr reichhaltig und vielfältig.

Beeindruckt haben mich aber auch die beef‘s in Sempach (2006) und in Küssnacht (2014). In Sempach wurde mit Erfolg gezeigt, dass beef.ch auch in einer Stadt gelingen kann. Die beef.ch in Küssnacht war sehr authentisch. Sie fand auf fünf Landwirtschaftsbetrieben vor einmaliger Kulisse statt. Die Besucherinnen und

Besucher konnten sehen, dass es auf den Betrieben wirklich so aussieht, wie wir das auch in der Werbung zeigen.

Was wollt ihr mit der beef.ch erreichen?

TB: Wir möchten den Konsumentinnen und Konsumenten unsere Art der Rindfleischproduktion zeigen. Die Mutterkuhhaltung ist artgerecht und natürlich, das sollen die Besucherinnen und Besucher an unseren Events erleben.

Wie und wo könnt ihr diese Ziele am besten erreichen?

TB: Wir versuchen jeweils übers Jahr in verschiedenen Regionen der Schweiz präsent zu sein. Die Standorte sind eine Mischung aus Stadtnähe und Veranstaltungen auf dem Land. Je mehr wir im Stadtzentrum sind, desto mehr können wir Personen erreichen, die sonst gar nicht mit der Landwirtschaft in Berührung kommen. Auf dem Land haben wir wie gesagt den Vorteil, dass wir die Tiere in ihrem natürlichen Umfeld, auf der Weide zeigen können. Wichtig ist, dass die Besucherinnen und Besucher das Herzblut der Mutterkuhhaltenden spüren, dann ist der Erfolg so gut wie sicher. 

Wo siehst du die Herausforderungen für beef.ch?

TB: Die Konsumentinnen und Konsumenten von heute sind anspruchsvoll. Es genügt nicht mehr, ein paar Infotafeln aufzustellen, um sie zu überzeugen. Wir hoffen, dass wir an unseren Veranstaltungen eine gute Mischung zwischen Unterhaltung und Wissensvermittlung finden. Wir möchten den Besucherinnen und Besuchern ein Erlebnis bieten, das sie mit nach Hause nehmen können. 

Hast du einen Wunsch an die Besucherinnen und Besucher der beef.ch?

TB: Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der an die beef.ch kommt und sich mit uns auseinandersetzt! Ich wünsche mir, dass unsere Veranstaltungen dazu beitragen, dass die Lebensmittel und insbesondere die Erzeugnisse aus Schweizer Produktion wieder mehr Wertschätzung erfahren.

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Thomas Butz bewirtschaftet mit seiner Frau Monika einen Betrieb in den Thurauen von Niederuzwil. Der Betrieb umfasst insgesamt 45 Hektaren landwirtschaftliche Nutzfläche, davon sind 30 Hektaren Wiesen und Weiden, 6 Hektaren dienen dem ökologischen Ausgleich, extensive Wiesen und Weiden, Obstgarten und in der Ackerfläche rund 1 ha Rotationsbrache. Im Ackerbau werden Dinkel, Raps, Silomais sowie Luzernegrasmischung angebaut. Thomas Butz hält eine Herde von rund 45 Mutterkühen mit Kälbern und einer Aufzuchtgruppe Rinder der Rasse Charolais. Weibliche Schlachttiere werden als Natura-Beef vermarktet. Stiere werden ausgemästet und als SwissPrimBeef Charolais verkauft.

Mehr Infos unter www.charolais-beef.ch. 
 

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Wiedergekäut

Wie der Ochs an die Krippe kam

Krippe, Ochs und Esel. Das gehört in vielen Häusern in Mitteleuropa zum Weihnachtsfest dazu. Wie der Ochs an die Krippe kam und seit wann er dazu gehört, können Sie in diesem Artikel nachlesen. 

Aber Sie können auch einfach die Weihnachtsfeiertage geniessen, ohne allem auf den Grund zu gehen. Feste sind Anlässe mit Traditionen und dazugehörigen Erzählungen, die durch zusätzliche Erfindungen über die Jahrzehnte nur schöner und farbiger werden. 

Dass man es auch auf ganz eigene Art feiern kann, zeigt das Video von „Farmer Derek“.

Ochs und Esel bei der Krippe auf der Schmalseite des Sarkophags des Stilicho in Sant’Ambrogio, Mailand (Quelle: Wikipedia) . 

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Beefwissen

Babyspeck, Schweinespeck, Winterspeck... Rinderspeck?

An Babyspeck freuen sich die Grossmütter, ist doch ein rundliches Kind für viele gleichbedeutend mit einem sich gesund entwickelnden Wonneproppen. Über den Winter- bzw. Feiertagsspeck freuen sich die Wenigsten. Man versucht ihn spätestens für die Bikini-Saison wieder loszuwerden, dann wenn die Zeit von «Speck und Bohnen» vorbei ist. Und warum kommt die Delikatesse «Speck» eigentlich immer vom Schwein? 

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Das Schwein hat als «Haut» eine Schwarte mit Borsten. Zwischen dieser Haut und den Muskeln liegt der Speck, eine Fettschicht entlang des Rückens und am Bauch, die dem lebenden Tier als Energiereserve, zur Isolation vor Kälte und Hitze und als Schutz dient. Die Schwarte wird beim Schlachten des Hausschweins nicht abgezogen, sondern nur von den Borsten befreit. 

Beim Rind hingegen wird die Haut durch ein Fell und Bindegewebe gebildet. Zwar gibt es auch beim Rind Stellen im Körper, wo sich viel Fett bildet, dieses ist jedoch stark von Bindegewebe durchzogen. Nach der Schlachtung wird beim Rind nur das Fell abgezogen. Das durchzogene Gewebe der Brust wird zum Beispiel als Siedfleisch verwertet.

Übrigens: Wussten Sie, dass die Rinderhaut von Gebirgsrassen dicker ist als diejenige von Niederungsrassen?

Quellen: www.fleischtheke.info,  Lehrbuch der Anatomie der Haustiere Band III von Richard Nickel, August Schummer und Eugen Seiferle

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Lust auf beef?

Berner Platte - eine Kombination von Rind und Schwein

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Für einmal präsentieren wir Ihnen ein Rezept mit nicht alltäglichen Stücken vom Natura-Beef und, da es Rinderspeck nicht gibt, feinem Schweinespeck und Schinken.

Hier geht's zum Rezept.

(Quelle: www.schweizerfleisch.ch)

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Herumgekalbere

Weihnachten für die Kühe

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Schau dir hier an, wie „Farmer Derek“ seinen Rindern frohe Weihnachten wünscht. Hier geht's zum Video.

In diesem Sinn wünschen auch wir frohe Weihnachten und einen kuhlen Rutsch ins neue Jahr!


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Herausgeber: Beef Event / Mutterkuh Schweiz, Stapferstrasse 2, 5201 Brugg

www.beef.ch/ www.mutterkuh.ch


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